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Im Rahmen einer Sonderinitiative zur Förderung von "Öko-Innovationen" werden Unternehmen unterstützt, die Investitionen zur Erzeugung von "grünen" Produkten durchführen und damit für Wachstum und Beschäftigung sorgen.
Das Wirtschaftsministerium stellt dazu über die aws zehn Mio. Euro bereit. Damit sollen 100 Mio. Euro an nachhaltigen Investitionen ausgelöst und 1.000 bis 2.000 "green jobs" geschaffen werden.
Zielgruppe sind sachgüterproduzierende Klein- und Mittelbetriebe,
- die "grüne" Produkte erzeugen wollen
- die in diesem Zusammenhang Investitionen durchführen
- und Arbeitsplätze ("green jobs") im ökologischen Bereich schaffen oder sichern und somit den Betrieb insgesamt zumindest absichern.
Grüne Produkte sind:
- Technologien zur Erzeugung von Erneuerbarer Energie
- Technologien zum schonenden Einsatz von Ressourcen bzw. effizienteren Einsatz von Energie
- Technologien zum Schutz der Umwelt
Diese Sonderinitiative wird gemeinsam mit den bestehenden Investitionsförderprogrammen ("Unternehmensdynamik", "ERP-Kredit", "Unternehmensbezogene Arbeitsmarktförderung") angeboten.
Zusätzlich zu den bestehenden Förderpaketen sollen bezogen auf die förderbaren Kosten Boni vergeben werden: 10 Prozent für Kleinunternehmen (bis 50 Mitarbeiter) und 7 Prozent für Mittelunternehmen (bis 250 Mitarbeiter). Die Boni-Obergrenze pro Projekt beträgt 400.000 Euro.
Die aws wird ab sofort alle einlangenden Investitionsförderansuchen dahingehend prüfen, ob mit den Investitionen "grüne Produkte" erzeugt und "grüne Arbeitsplätze" geschaffen werden und damit ein "grüner" Bonus zuerkannt werden kann. Sie wird die Unternehmen darauf aufmerksam machen.
Beispiele:
- Produkte im Bereich erneuerbarer Energie (z.B.: Solarpaneele, Wärmetauscher, Komponenten für Windkraft- bzw. Wasserkraftanlagen, Bioheizanlagen)
- Recyclingprodukte (z.B.: sortenreines Kunststoffgranulat, Glas, Buntmetalle)
- Produkte zur Steigerung der Energie-Effizienz (z.B.: Wärmedämmplatten, öko-intelligente Anlagenkomponenten bzw. Maschinensteuerungen)
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