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Für Neuauflage des Sanierungsschecks
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"Die Regierung hat bereits angekündigt, in den nächsten Jahren jeweils 100 Millionen Euro in die thermische Sanierung zu investieren, darauf sollte bei der Budget-Erstellung nicht vergessen werden“, mahnt Dr. Erich Rainbacher, Generaldirektor der Raiffeisen Bausparkasse, ein. Er betont, dass die Bausparkassen organisatorisch bestens dafür gerüstet wären, die Annahme der Anträge auf heuer vorzuziehen, um im nächsten Jahr eine zügige Auszahlung der Sanierungsschecks zu ermöglichen. Dass großes Interesse an dieser Förderaktion gegeben ist, zeigen die 15.300 Anträge des Vorjahres, die den Fördertopf innerhalb weniger Wochen leerten. "Der Sanierungsscheck ist ein Erfolgsmodell, von dem alle profitieren und bei dem der Staat de facto mehr einnimmt als er ausgibt. So standen im Vorjahr Ausgaben von knapp über 60 Millionen Euro Steuereinnahmen von 100 Millionen Euro gegenüber. Darüber hinaus wurde damit ein Investitionsvolumen für die Bauwirtschaft von 500 Millionen Euro ausgelöst", weist der Vorsitzende des AÖB auf die günstige Kosten-Nutzen-Relation hin. Nicht nur aus ökonomischer Sicht, sondern auch aus arbeitsmarkt- und umweltpolitischen Gründen sei es daher ein Gebot der Vernunft, die Förderaktion rasch wieder aufzunehmen. "Thermische Sanierung bedeutet, Wertschöpfung im eigenen Land zu generieren und die heimische Wirtschaft zu stärken. Das ist weitaus nachhaltiger und intelligenter als Zertifikate zu kaufen und Pönalen bei Nichterreichen der Klimaziele an das Ausland zu zahlen", betont Rainbacher. 16. Juli 2010 |
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Die Bausparkassen sprechen sich für eine Neuauflage des 2009 im Rahmen des Konjunkturpakets II erfolgreich von ihnen abgewickelten Sanierungsschecks aus.