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"Klimaschutz bewegt jeden"
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"Klimaschutz bewegt jeden", davon waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer überzeugt, die angeregt über wirtschaftliche, innovative und ökonomische Möglichkeiten des Klimaschutzes, aber auch über die Notwendigkeit zur Veränderung diskutierten. Eine der Kernaussagen der Podiumsdiskussion: Es muss ein grundlegendes Umdenken stattfinden, um dem Klimawandel effektiv entgegenzuwirken. "Meine Hoffung liegt auf dem Bürgertum. Es gibt unendlich viele engagierte Menschen, die bewusst gegen Strukturen kämpfen", erklärte Josef Plank, Geschäftsführer der RENERGIE Raiffeisen Managementgesellschaft für erneuerbare Energie. "Durch Vielfältigkeit, Kreativität und Engagement können wir die großen Herausforderungen meistern, denn in vierzig oder fünfzig Jahren wird sich vieles revolutionär geändert haben", fügte der stellvertretende Vorsitzende der Raiffeisen Klimaschutz-Initiative hinzu. Sowohl als Unternehmen als auch als Einzelperson ist es möglich, Verantwortung für Mensch und Umwelt zu übernehmen und gleichzeitig profitabel zu wirtschaften. So würden Kunden vermehrt nach der sozialen Verantwortung der Firma gegenüber der Umwelt fragen, daher sei Klima- und Umweltschutz auch betriebswirtschaftlich sinnvoll, erklärte Doris Herbst, CSR-Verantwortliche bei der Saubermacher AG. "Gewinn und Umweltschutz schließen einander nicht aus", fügte Christine Hödlmayr-Gammer, stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende beim Fahrzeuglogistik-Unternehmen Hödlmayr, hinzu. Wichtig sei, dass sich jeder aktiv am Klimaschutz beteiligt, betonte Plank. Dazu bedarf es aber einer Bewusstseinsbildung, "der Konsument darf sich nicht alles vor die Nase setzen lassen", ergänzte Margot Grim (e7 Energie Markt Analyse). "Macht der Masse" Auch die Erziehung kann einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz leisten, dafür müsse jedoch beim Nachwuchs möglichst früh eine entsprechende Bewusstseinsbildung durch Eltern und Schule gefördert werden. Würden sich mehr Menschen mit dem Thema auseinandersetzen und entsprechend klimafreundlich handeln, würde sich rasch eine "Macht der Masse" entwickeln, die ihre Macht in weiterer Folge im Sinne des Klimaschutzes gegenüber der Politik entsprechend einsetzen kann. Hilfreich beim Kampf für mehr Klimaschutz können auch neue Technologien sein. Jedoch "mangelt es an Förderungen für die Verbreitung dieser Technologien", kritisierte Petra Bußwald, Geschäftsführende Gesellschafterin bei akaryon. Weiterer Kritikpunkt: Um in den Genuss der vorhandenen Förderungen zu kommen "muss man sich erst durch den Förderdschungel kämpfen". Abhilfe könne dabei laut Margot Grim die neue Website des Klima- und Energiefonds www.mustersanierung.at schaffen. Quelle: Raiffeisenzeitung, Ursula Pichlwagner 5. Juli 2010 |
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