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Renergie treibt gemeinsam mit Partner Ökostrom-Ausbau voran
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"Der Bau des Kleinwasserkraftwerkes Feistritz/Wanghof ist ein weiterer Schritt, um die Ökoenergie-Ziele für Österreich zu erreichen. Außerdem ist dieses Kraftwerk ein wichtiger Impuls für die regionale Wirtschaft", sagte Michaela Steinacker, Direktorin der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien, anlässlich des Spatenstichs zum Bau des neuen Kraftwerks im Bezirk Neunkirchen. Das Kraftwerk ist ein Gemeinschaftsprojekt der RENERGIE und der Elektrizitätswerke Eisenhuber GmbH und wird nach Fertigstellung im Herbst 2011 rund 1,7 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugen. Einsatz lokaler Professionisten RENERGIE-Geschäftsführer Andreas Glatzer freut sich, "unser erstes Kleinwasserkraftwerk gemeinsam mit den Elektrizitätswerken Eisenhuber realisieren zu können, da unser Partner bereits jahrzehntelange Erfahrungen im Betrieb von Kleinwasserkraftanlagen aufweisen kann". Die Investitionssumme beläuft sich auf 1,6 Mio. Euro, ein Großteil der Wertschöpfung verbleibt dabei in der Region. "Bei all unseren Aktivitäten und Investitionen achten wir darauf, größtmögliche Wertschöpfung in der jeweiligen Region zu belassen. Deshalb wird auch auf den Einsatz lokaler Professionisten besonderer Wert gelegt", betonte Steinacker. Um die intakte Flora und Fauna des Feistritzbaches zu schützen, achteten die Projektverantwortlichen darauf, die Belastung für den Bach so gering wie möglich zu gestalten. So erfolgt die Wasserfassung ohne zusätzlichen Eingriff in das Flussbett über eine Druckrohrleitung vom bereits bestehenden Kraftwerk Feistritz, über die das abgearbeitete Triebwasser mit einer Geschwindigkeit von 1.200 Liter pro Sekunde zur im Kleinwasserkraftwerk gelegenen Francis-Spiralturbine geleitet wird. "Mir ist es wichtig, dass die Menschen in der Region bei derartigen Projekten eingebunden und die Maßnahmen ökologisch verträglich sind. Das ist bei diesem Kleinwasserkraftwerk der Fall", betonte auch Niederösterreichs Energie- und Umweltlandesrat Stephan Pernkopf, der es sich nicht nehmen ließ, gemeinsam mit den Projektbetreibern den ersten Spaten anzusetzen.
Quelle: Raiffeisenzeitung 29. Juni 2010 |
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