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Neuer Energiehauspark leuchtet und fährt „E“

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Energiehauspark Tirol

"E" wie elektrisch. Dabei gibt "himmlische Energie" die Power: Im neuen Energiehauspark beim DEZ in Innsbruck, in dem sich auch das Raiffeisen Wohncenter befindet, strahlt "Street Sun", eine energieautarke LED-Solarlampe, die ihre Leuchtkraft mittels Fotovoltaik direkt aus dem Kraftwerk Sonne bezieht. Und im Fuhrpark des Energiehausparks steht ein ganz besonderes Vehikel: Ein Elektro-Fiat 500, der seinen "Saft" aus einer mobilen Solartankstelle und damit ebenfalls von der Sonne bekommt, ohne selbst Emissionen zu produzieren. Der Energiehauspark wird am 01. Mai 2010 mit dem "Tag der offenen Tür" (10.00 bis 17.00 Uhr) eröffnet.

Die Betreiber des Energiehausparks wollen aufzeigen, dass "umweltfreundlich" nicht "altmodisch" bedeuten muss, und haben das Dorf der Zukunft errichtet: Passivhäuser und sogar Gebäude, die mehr Energie abgeben als sie verbrauchen. Ein energiesparendes Dorf der Zukunft, wobei alle Techniken für jeden verständlich erklärt werden. So findet man z. B. die erste energieautarke LED-Straßenbeleuchtung ("Street Sun") Tirols, eine Klimaschutzstraße, den Tiroler Erdwärmeweg, ein Solar- und Pelletszentrum und besagte erste energieautarke Solartankstelle.

Betreiber Ing. Manfred Abenthung, in Innsbruck ansässiger Entwickler von Bauprojekten, unterhält mit einem E-Fiat 500 ein Gefährt, das zu 100 Prozent mit Strom betrieben wird – eines der allerersten straßentauglichen E-Mobile im Tiroler Land. "120 Kilometer Reichweite am Stück sind schon drin", erzählt Ing. Abenthung stolz, "und wenn man eine abschüssige Strecke fährt, gewinnt man ein Drittel des Stroms, den man für dieselbe Strecke bergauf verbraucht hat, wieder zurück!" Täglich fährt er vom Energiehauspark zweimal nach Natters hin und retour (insgesamt ca. 60 Kilometer), jedes Mal gilt es, auf der Strecke einen beträchtlichen Höhenunterschied zu überwinden.

Raiffeisen Wohncenter

Im Energiehauspark brennen "Street Sun"-Straßenlaternen, sobald sie vom automatischen Dämmerungsschalter aktiviert werden – so wie daheim die kleinen Solarlampen im Garten, nur ungleich heller. Die Straßenbeleuchtung der Zukunft bescheint natürlich auch das neue Raiffeisen Wohncenter. Dieses wurde von den Tiroler Raiffeisenbanken als Kompetenz- und Beratungszentrum für alle Tirolerinnen und Tiroler, die sich Gedanken zum Thema energieeffizientes Bauen, Sanieren und Wohnen machen, im Passivhaus-Standard errichtet. Gleichzeitig ist hier ein Schulungszentrum für die Tiroler Raiffeisenberater untergebracht. Nahezu von selbst versteht sich, dass dort auch die IG Passivhaus Tirol logiert.

E-Power für alle

"Im gebündelten Know-how des Energiehausparks steckt nicht nur viel Potenzial für Private, sondern auch für Unternehmen und Institutionen bzw. Gemeinden, wie man energieeffizient agiert und dabei bares Geld spart", bringt es Heinrich Kranebitter von der Raiffeisen-Kommunal Betreuung Tirol auf den Punkt. "Immer mehr Gemeinden rechnen sich die Vorteile der energieautarken LED-Straßenbeleuchtung aus: keine Verkabelungen mehr, keine Stromkosten!" "Und", so Heinrich Kranebitter weiter, "wer sagt denn, dass zum Beispiel Unternehmen, Gemeinden und Institutionen ihren Fuhrpark nicht auf 'elektrisch' umstellen können?"

Finanzierungsmodelle von Raiffeisen helfen in maßgeschneiderter in Form, die Kundenwünsche umzusetzen – für Private ebenso wie für alle anderen.

Zum Wohl unseres Klimas und unserer Umwelt.

6. April 2010

www.raiffeisen-tirol.at
www.energiehauspark.com

 © Foto: Energiehauspark

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